Bild-Referenz: Blade Runner 2049 auf 4K Blu-ray im Test

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Blade Runner 2049 auf 4K Blu-ray wartet mit einem Referenz-Bild auf und auch der deutsche DTS-HD MA 5.1 Sound kann sich hören lassen!

Blade Runner 2049 auf 4K UHD Blu-ray ist ein Titel, den man nicht verpassen sollte. In unserem Test erzählen wir dir alles über den Reboot des Cyberpunk-Klassikers und zeigen, wo Sony Pictures die Qualität von Blade Runner 2049 hätte verbessern können.

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3.0 von 5 Sternen (1356 Rezensionen)

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Inhalt (85%)


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Ganze 35 Jahre nach dem Original erscheint nun die Fortsetzung eines DER Kultstreifen des Sci-Fi-Genres: Blade Runner 2049, dessen Jahreszusatz darauf schließen lässt, dass er exakt 30 Jahre nach der Geschichte von Rick Deckard ansetzt. Die Voraussetzungen für ein würdiges Sequel erschienen gut, hatte man mit Denis Villeneuve doch einen Regisseur gefunden, der sich mit Prisoners, Enemy und Sicario doch einen außerordentlich guten Ruf erarbeitet hatte. Noch dazu bewies er, dass er gerade das Düstere in seinen Geschichten beherrscht. Der frankokanadische Regisseur hat ein Gespür für die Abgründe seiner Figuren und diese Fingerfertigkeit in Sachen „dunkle Seele“ beherrscht er eben auch in Blade Runner 2049. Allerdings hatte er dabei Hilfe. Denn was Kameramann Roger Deakins und Szenenbildner Dennis Gassner hier gemeinsam entwerfen, steht dem Look und der visuellen Gewalt des Originals in Nichts nach. Man merkt Blade Runner 2049 in jeder Einstellung an, dass er den Geist des Originals atmet und konsequent fortführt, ihn nicht etwa verrät. Das macht sich im Übrigen auch im Erzähltempo bemerkbar.

Man sollte so ehrlich sein und konstatieren, dass auch das Original kein rasanter Film mit aneinandergereihten Actionszenen war. Auch Scott ging es primär um die philosophischen und technologiekritischen Aspekte der Vorlage von Philip K. Dick. Villeneuves Film nimmt sich für seine Geschichte noch wesentlich mehr Zeit und breitet sein Szenario auf epischen 164 Minuten aus. Heutigen Sehgewohnheiten entspricht das nicht (immer) und auch hier muss man sich auf die zahlreichen Meta-Ebenen einlassen. Von denen gibt es abermals gleich mehrere: Vornehmlich geht es auch hier um die Menschlichkeit, um das Menschsein. Stärker noch als im Original verfolgt Blade Runner 2049 die Möglichkeit, dass die Replikanten „more human than human“ sind, es möglicherweise überhaupt keine Menschen mehr gibt, die sich menschlich verhalten. Und im besten Sinne darf man eine Interpretation zulassen, nach der der Film ein Weckruf ist für die Menschheit, sich wieder auf das zu konzentrieren, was sie ausmacht – eine Seele zu haben, den Wunsch nach Liebe und Schönheit.

Auch der original Blade Runner Harrison Ford lies sich für die Fortsetzung begeistern
Auch der original Blade Runner Harrison Ford lies sich für die Fortsetzung begeistern

Doch es gibt ja nicht nur die innewohnenden Interpretationsebenen, sondern auch eine ganze Menge Film. 165 Minuten Film, wie bereits erwähnt. Und in dieser wahrlich nicht kurzen Laufzeit bekommt der Zuschauer zwei vorherrschende Stilmittel: Langsame Erzählstruktur und visuelle Einzigartigkeit. Beides bedingt sich allerdings mitunter gegenseitig. Während viele Action-/Sci-Fi-Filme der letzten Zeit vornehmlich hektisch und schnell sind, nimmt sich Blade Runner 2049 alle nötige Zeit, um seine Geschichte zu erzählen und mit Bildern anzureichern, die gerade deshalb wirken, weil sie nicht in ultraschnellen Schnitten vor dem Auge herumflimmern, sondern weil man sich auf sie konzentrieren kann. Das Innere von Wallace‘ Quartier mit seinen Ockertönen und der allgegenwärtigen Spiegelung einer Wasseroberfläche ist dermaßen berauschend und schön, dass man sich gar nicht daran satt sehen kann. Was die Langsamkeit angeht, werden sicherlich viele Sci-Fi-Fans zwischendurch ungeduldig werden. Villeneuve lässt seine Figuren fast ausnahmslos in gefühlter Zeitlupe und zudem meist flüsterleise sprechen. Das hat bisweilen etwas Esoterisches, unterstreicht aber die Konzentration auf das transzendentale Element der Geschichte. Mit anderen Worten: Ein hektisch geschnittener Blade Runner würde das Original in höchstem Maße disrespektieren. Wer das langweilig findet, für den ist die Welt, die Scott seinerzeit erschaffen hat und die Villeneuve nun erweitert, schlicht nichts. Alle anderen dürfen sich auf einen Sci-Fi-Sequel freuen, das heute genauso wegweisend sein sollte wie das Original damals.

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Bildqualität Blade Runner 2049 (90%)

Blade Runner 2049 wurde vollständig digital aufgenommen. Am Ausgang lagen dann 3.4K an, wovon ein 4K-Digital-Intermediate erstellt wurde. Wir haben es also „fast“ mit nativer 4K-Auflösung und nicht mit einer „Mogelpackung“ zu tun. Da schon die Blu-ray fantastisch gut aussieht, durfte man natürlich gespannt sein, ob die UHD das noch mal toppen kann. So viel vorweg: Sie ist in der Tat besser. Nicht um Welten, aber das native 4K Kinomaster legt hier sicherlich nochmal eine Schippe drauf.

Die Cyberpunk-Welt wechselt oft von düsteren Gassen und Gebäuden hin zu einer Neon-schillernden Welt
Die Cyberpunk-Welt wechselt oft von düsteren Gassen und Gebäuden hin zu einer Neon-schillernden Welt

Die Schärfe/Auflösung kann man durchaus als krisper deuten und wenn man ganz nahe ran geht und sich eine Ausschnitsvergrößerung anschaut, dann wird das auch im Detail sichtbar. Hautporen sind einfach noch dieses kleine Stücken realer und plastischer und Fords Bartstoppeln kann man fast einzeln abzählen. Erstaunlich ist, dass man bei der Gestaltung von HDR (hier „nur“ HDR10) und der Integration eines im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraums nicht übertrieben hat.

Gerade bei den Farben wirkt die UHD sogar bisweilen eher etwas reduzierter und lässt die teils krassen Gelbtöne in Wallace Hauptquartier etwas weniger sonnengelb, sondern einen Hauch neutraler erscheinen. Gesichtstöne sind nur ganz dezent kräftiger und übertreiben es zu keiner Zeit mit sonnengebräunt wirkender Haut. Beim höheren Kontrastumfang sind es oft die Hintergründe und Randbereiche, die etwas knackiger schwarz ausfallen. Auf Schattenbereichen von Gesichtern wirkt die UHD ein kleinwenig dunkler.

Leider kein Dolby Vision

Vielleicht hätte man sich an der einen oder anderen Szene etwas stärkere Farben gewünscht. Insgesamt kann das Bild aber auf jeden Fall begeistern. Das einzige was die 4K UHD Blu-ray noch besser hätte machen können, wäre der Einsatz des dynamischen HDR-Formates Dolby Vision. Da der Film sehr gerne zwischen dunklen und hellen Szenen wechselt, wäre dieser Titel geradezu prädestiniert für Dolby Vision gewesen. Damit hätte man auch die Farbdarstellung noch etwas mehr Schwung geben können. Wir meckern hier aber bereits auf sehr hohem Niveau und Blade Runner hat sich seine 90% Bildqualität vollends verdient.

Tonqualität Blade Runner 2049 (85%)

Abseits vom (etwas) besseren Bild der UHD hat die 4K-Scheibe einen unbestreitbaren Vorteil: Sie liefert Dolby Atmos für den Originalton – jedoch leider nicht für die deutsche Fassung. Glücklicherweise wird diese aber nicht downgegradet, sondern bleibt der hervorragenden dts-HD-MA-Spur der BD treu. Bis auf die ruhigen Dialogpassagen sind sämtliche Lautsprecher hier fast permanent am Werk und aufs Äußerste dynamisch eingebunden.

Auch die hinteren Lautsprecher werden hier nicht für „Hintergrundrauschen“ missbrauchst, sondern steuern ihren Teil zum Surround-Erlebnis bei. Man kann sich nur ausmalen, wie ein deutscher Dolby Atmos Soundmix geklungen hätte. Sony Pictures Home Entertainment wehrt sich aber leider vehement seine Blu-rays & UHD Blu-rays mit einnehmenden 3D-Sound wie Dolby Atmos und DTS:X auzustatten. Über einen DTS-HD Master Audio Mix kommt man leider nicht wirklich hinaus. Wer der englischen Sprache mächtig ist, sollte auf jeden Fall die auf der Disc befindliche Dolby Atmos Tonspur wählen.

Zur 3D-Soundfassung des Originals: Vom ersten Moment des Augenaufschlags an, der mit einem vehementen Bass-Sweep ins Heimkino gelangt und bereits den Soundtrack über ALLE Lautsprecher zum Zuhörer befördert über Ks Gefährt, das dröhnend über den Köpfen anhält und landet bis hin zum leichten Wind, der ebenfalls raumfüllend wiedergegeben wird. Wer mal so RICHTIG Alarm machen möchte und wer sowohl in Sachen 2D- als auch 3D-Sound eine Referenz braucht – hier ist sie. Nahezu alles kommt mit unfassbar direktionalen Geräuschen. Wenn das Geschehen in das Gebäude von Wallace wechselt, wird auch der Hall der Stimmen dezent von oben wiedergegeben und das sägende Geräusch auf den verregneten Straßen von L.A. ist dermaßen wirkungsvoll, dass man als Zuschauer das Frösteln bekommt. Über allem schwebt zudem der Score von Hans Zimmer und Benjamin Wallfisch, der eine großartige Atmosphäre herstellt und schwebend von überall zu kommen scheint. Sensationell sind auch die auf K und Joi abgefeuerten Geschosse, die den Gleiter zum Absturz bringen – eine richtig geniale Soundsequenz nach knapp einer Stunde. Selbst wenn es danach storybedingt mal für eine Dreiviertelstunde etwas zurückhaltender bleibt (wozu Soundeffekte, wenn die Story es nicht benötigt) geht es spätestens während der Attacke in Kapitel 12 wieder richtig los und auch die Flugsequenz in Kapitel 15 langt richtig zu.

  • Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1 (85%)
  • Englisch Dolby Atmos (100%)
Leider hat sich Sony Pictures nicht zu einem deutschen Dolby Atmos Ton hinreißen lassen. Der DTS-HD MA 5.1 Sound ist aber absolut referenzträchtig abgemischt.
Leider hat sich Sony Pictures nicht zu einem deutschen Dolby Atmos Ton hinreißen lassen. Der DTS-HD MA 5.1 Sound ist aber absolut referenzträchtig abgemischt.

Bonus (80%)

Im Bonusmaterial von Blade Runner 2049 wartet zunächst mal das Featurette: „Die Entstehung der Blade Runner Welt“, die beschreibt, wie sich die Optik vom Original zur Fortsetzung unterscheidet und warum das so ist. In „Prolog“ gibt’s die drei Kurzfilme 2022: Blackout, 2036: Nexus Dawn und 2048: Nowhere to Run. Die wurden auf Initiative von Villeneuve angefertigt, um die Events zu porträtieren, die zwischen dem Originalfilm und der Fortsetzung passierten. Wer also ein paar mehr Infos haben möchte, bevor (oder nachdem) er 2049 gesehen hat, der schaut hier auf jeden Fall rein. „Blade Runner für Anfänger“ ist dann ein sechsteiliges Featurette mit einer Gesamtlaufzeit von elf Minuten. Hier erfährt der bisher vom Universum unbedarfte Zuschauer, wie die Welt funktioniert, wer die Blade Runner sind und was hinter der Wallace Corporation steckt.

Gesamtbewertung (86%)

Blade Runner 2049 ist eine würdige Fortsetzung des Originals und visuell ein absoluter Leckerbissen. Die langsame Erzählform passt zur Geschichte und dem Universum, das Ridley Scott seinerzeit erschuf, wird aber sicherlich nicht jedem passen. Für Heimkino-Fans absolut passend sind Bild und Ton der BD und UHD. Beide erreichen fast Referenzwerte und werden von einem extrem räumlichen dts-HD-Mastersound in Deutsch und einem der besten Atmos-Scores fürs Original (nur UHD) begleitet, den man bisher gehört hat.

Wer die Geschichte um Blade Runner komplett erzählt haben möchte, der sollte sich nicht das 4K Remaster des Originals „Blade Runner – Final Cut“ entgehen lassen. In unserem Test gewähren wir euch einen tiefen Einblick in diesen Cyberpunk-Epos.

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3.0 von 5 Sternen (1357 Rezensionen)

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Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 15. Februar 2018 Review am: 13. Februar 2018
Erscheinungsjahr Film: 2017 Laufzeit: 163 Minuten
Filmstudio: Sony Pictures FSK: Ab 16 Jahren
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch,
Dänisch, Norwegisch, Russisch, Türkisch, Spanisch…
Bildformat:
2.40:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10 Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55C6D
Testgerät Player: Panasonic DMP-UB900EGK

Blade Runner 2049 Trailer:

Bild-Referenz: Blade Runner 2049 auf 4K Blu-ray im Test
4.5 (90%) 6 Bewertung[en]

18 KOMMENTARE

  1. Hallo nochmal ,

    ich versteh die Konzerne nicht die es wagen Bild / er vom Film zu zeigen auf der Verpackung die aber im Film selber nicht vorkommen : BLADE RUNNER 2049 FULLSLIP XL EDITION

    Zumindest behaupte ich das ich H. F. draussen gar nicht gesehn habe. Wie ist dies zu verstehn , hat R. Scott schon wieder eine andere Version geliefert ?

  2. Hab den Film gestern über die Xbox One S gesehen. Also ich fand das Bild super – aber der Ton hat mich komplett aus den Socken gehauen. Man kann sogar bei einer 5.1 Anlage eine Verbesserung und eindeutigere Räumlichkeit hören wenn man die Dolby Atmos Spur hört!!! Ich guck den Film auf jeden Fall nochmal in Englisch um das Genießen zu können! Atemberaubend und beeindruckende Bilder.

  3. Die UHD ist technisch eine Enttäuschung. Der Ton ist sehr gut gelungen, vor allem Englisch mit Dolby Atmos hat beeindruckt.
    Das Bild ist leider zwiespältig und ich kann diesem Testergebnis gar nicht zustimmen. Bei hellen Szenen ist die Schärfe tatsächlich „krisper“, HDR hilft bei der Farbumsetzung. Doch bei dunkleren Szenen, davon hat es jede Menge in dem Film, ersäuft das Bild in Schwarzwerten. Man sieht teilweise nix. Macht man die Blu ray rein, sieht man den krassen Unterschied.
    Fortschritt sieht anders aus, Dolby Vision hätte da sicher das bessere Ergebnis erzielt.
    Daher ist meine Kaufempfehlung lieber auf die Blu ray zurück zu greifen und den extrazuschlag für UHD sparen.

    • @Mukmuk

      Da ich den Film auch letztes Jahr im Kino gesehen hatte, kann ich deinem Eindruck eines „zu dunklen“ Schwarzwertes“ nicht bestätigen. Als Beispiel für „zu dunkel“ könnte man die Exikution des Farmer-Nexus8s ansehen – ABER im Kino war das Zimmer auch sehr dunkel und dem (fast blendenden) sehr hellen Gegenlicht aus dem Fenster … Das ist ja der Witz an der HDR-Technik, dass so etwas „fast“ naturgetreu endlich wiedergegeben werden kann (der köchelnde dunkle Topf wird sehr plastisch vom Tageslicht beleuchtet). Selbst bei Blu-ray und normalen Full-HD TV war die Helligkeit immer ein technischer Kompromiss innerhalb des dort gültigen Farbraumes.

      UHDs (gut gemacht) im BT.2020-Standard kommen dem Kinolichtraum endlich nahe – was aber umgekehrt bedeutet, dass man seine Sehgewohnheiten neu justieren muss …

      PS: Im Kino war Blade Runner 2049 in 3D … nicht nur hochauflösend im Bild …

      MFG Bobo(2018)

    • „Doch bei dunkleren Szenen, davon hat es jede Menge in dem Film, ersäuft das Bild in Schwarzwerten. Man sieht teilweise nix. Macht man die Blu ray rein, sieht man den krassen Unterschied.“

      Stimmt so weit das was im UHD schwarz ist bei BluRay etwas hellgrau.

      Finde auch das ein geschicktere Ausleuchtung der Scene (realitische Darstellung hin oder her ) diesen gut getan hätte- bessere darstellung der Kleidungstexture , wenn mman z.B. die Scene im Stahlwerk sieht . Den anders rum würde es bedeuten das gewisse Scenen aufgrund der vielen schwarz Werte was die Datenmenge betrifft kaum mehr eine Rolle spielen würden , den sie nehmen nur ca. 1/6 der Bildschirms ein . Somit die GB dadurch runter , wenn nicht sogar weggerechnet wurden und somit kein wesentlich grösseren Film was die GB betrifft bekommt.

      … auch wenn die BluRay einen Schnittfehler aufweist – und die UHD ebenso > Kampfscene im Wasser

  4. habe grade blade runner 2049 auf blue ray gesehen.der geht 163 minuten.langweilig viel zulange. grief in der kloh schüssel.lieber nochmal star wars 7 mit herr ford schauen. der 1 war kult und langweilig. der 2 film ist der schlechste film von 2017(GURKE) WAS NUTZT DIE SEHR GUTE BILD UND TON:WENN DER INHALT SCHROTT IST

  5. Also ich würde den Ton noch höher bewerten, als das Bild. Ich würde für den Ton insgesamt 94% vergeben. So was von hammermäßigen Bässen, habe ich noch bei keinem Film erlebt. Von allen basslastigen Filmen die ich kenne (und das sind einige), übertrifft dieser Film, was den Bass angeht, bei weitem alles bisher dagewesene. In meiner Couch sind Bodyshaker verbaut und werden von 2x ext. Amps befeuert. Ich musste mehrmals nachregeln, weil meine Amps sonst klippten. Mein Sub hat hier alles zum wackeln gebracht. Der totale Wahnsinn. Ich würde den Ton noch unter unterteilen. 100% für den Bass und für das Surroundverhalten 88%. Wäre der Streifen jetzt noch in Atmos 7.1 oder DTS:X 7. 1 gewesen, dann hätte ich die volle Punktzahl für beides vergeben.

  6. Eines vorweg: Blade Runner in 4k war für mich der Vorwand/Grund einen HDR 4k Fernseher zu kaufen, sowie einen Player – am besten noch 3D-tauglich …

    Natürlich habe ich nun seit einigen Monaten einen LG TV (nein kein 2016`OLED – sondern lediglich den 55UH950) und seit wenigen Tagen den günstigen LG-Player …

    Und jetzt kommts – alles rechtzeitig DAMIT ich nicht nur Blade Runner, sondern auch die Fortschreibung davon betrachten kann. Ich stimme dem Artikel in seiner Kritik recht. Schön ist auch, dass die offiziellen Zwischengeschichten in Form eines Anime und zwei Kurzfilmen schlüssig eingebunden werden – so dass Blade Runner 2048 nicht zu sehr in der Luft hängt …

    Schade, dass es zur Zeit kein 4K + HDR + 3D auf einer Scheibe gibt, denn im Kino konnte man diesen Film in 3D betrachten – womöglich werde ich dieses noch als 3d-Version kaufen.

    Der Marsianer wird wohl auch in beiden Versionen ins heimische Regal wandern. 4K Scheiben in HDR sehen schon geil aus, aber 3D hat auch seinen Reiz – insbesondere bei diesem Film.

    MFG Bobo(2018)

    • Wenn man mal vorher googelt dürfte wohl jedem klar sein das Blade Runner 2049 seinem Vorgänger nahe kommt, und der Blade Runner aus den 80er Jahren war auch kein äkschen 🙂 Film und hat auch nicht jedem gefallen. Für mich war der Film keine Sekunde langweilig.

      • Jeder hat einen anderen Geschmack sonst wärs ja langweilig.
        Blade Runner 1 war für die damalige Zeit ok, habe ihn dann vor dem 2. Teil angeschaut und wenn man sich das heutzutage gibt ist der 1. Teil Mist und langweilig. Und der 2 . Teil übertrumpft das noch gewaltig 🙂 Da hilft es auch nicht wenn man alle 15 Min einen Schwenk über eine schönes Scifi Set macht mit einer Musiklautstärke das alles scheppert.

  7. Zum Thema Dolby V hatte ich bereits heute etwas geschrieben. Der Meinung bleib ich erstmal. HDR 10+ das wäre jetzt der Zeitpunkt wo sie sich breitmachen könnten. Weiß jetzt nicht genau ob Sony da schon aktiv ist. Wenn ja wäre es hier der gelungene Start.

    • Nein Sony hat sich noch nicht zu HDR10+ geäußert. Gibt keine offiziellen Statements oder Planungen, dass HDR10+ Unterstützung findet. Da es noch nicht mal HDR10+ fähige Player auf dem Markt gibt (kommen ja erst die nächsten Monate oder werden per Update nachgerüstet) macht es auch keinen Sinn sich mit HDR10+ auf UHD Blu-ray zu beschäftigen. Außerdem wird das genau so ein schwieriges Unterfangen wie damals bei den ersten Dolby Vision Blu-rays. Die Authoring Tools müssen angepasst werden, es muss problemlos durchlaufen usw… aber irgendwann kommen wir an einem Punkt, an dem so etwas ENDLICH Standard ist.

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